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1308 Merkers wurde erstmalig urkundlich erwähnt

 

frühes 15. Jahrhundert Merkers wurde über fast 100 Jahre nur als Wüstung "Mergkersch" erwähnt

 

 

1618-1648 Aufgrund des 30-Jährigen Krieges sank die Anzahl der in Merkers ansässigen Familien von 1618 bis 1648 von 28 auf 12.

 

 

 

 

1756-1763 "Der Siebenjährige Krieg". Auch vom Siebenjährigen Krieg blieb Merkers nicht verschont und wurde mehrmals von durchziehenden Truppen geplündert.

 

 

 

 

 

1863 Der Dichter des Rhönliedes Andreas Fack erblickte am 01.März 1863 hier das Licht der Welt. Er verbrachte seine Kinder- und Jugendjahre in Merkers, arbeitete von 1885 bis 1924 als Lehrer in dem Rhönstädtchen Kaltennordheim, wo er auch verstarb. Seine letzte Ruhestätte fand Fack in seinem Geburtsort Merkers. Nach Rücksprache mit seinen Nachkommen wurde der Grabstein allerdings nach Kaltennordheim versetzt. Auf dem „alten“ Merkerser Friedhof wurde zum Gedenken an Andreas Fack ein Holzkreuz aufgestellt.

 

 

 

 

 

 

1878

 

Am 24.06.1878 erfolgte des erste Spatenstich zum Bau der Feldabahn in Merkers. Die Feldabahn war die erste meterspurige Eisenbahn in Deutschland. Die erste Strecke, führte von Salzungen über Dorndorf nach Langenfeld und war ca. 20km lang. In den Jahren 1905 und 1906 wurden die Strecken Salzungen-Dorndorf und Dorndorf-Vache der Feldabahn auf Normalspur umgebaut.

 

 

 

 

 

 

1910 Beginn der Förderung von Kali-Salzen im Merkerser-Schacht. Zu diesem Zeitpunkt lebten ca. 430 Einwohnern in 54 Wohnhäusern. Ab da wuchs die Einwohnerzahl rasant bis auf das 10fache an. Die 1925 gegründete Kalifabrik sollte zur größten ihrer Art in Europa und der Welt werden.

 

 

 

 

 

1928 Der Bau der Merkerser Schule wir fertig gestellt.

 

 

 

1929 Der Bau der Merkerser Kirche wir fertig gestellt und Eingeweiht.

 

 

 

 

 

 

1945

Ende des zweiten Weltkrieges. Merkers ist weithin bekannt durch sein Salzbergwerk. Am 4. April 1945 um 9.30 Uhr übergibt der Arzt Dr. Günther Deilmann mit weißer Fahne der US-Armee den Ort. Große Teile des Nazigoldes und viele Kunstgegenstände werden durch die amerikanischen Truppen im Merkerser-Schacht entdeckt. Die Generäle Bretley und Patton begutachteten den Fund im April 1945 in der Grube. Wenig später fuhr auch General Eisenhower in die Grube ein um sich selbst ein Bild zu machen. Rund 4460 Kilometer Tunnelnetzwerk gehören zum Salzbergwerk. Es gehört heute zur K+S Kali GmbH.

 

 

 

 

1969  Im Jahr 1969 gründeten mehrere Merkerser Jugendliche den Jugendclub in der alten Kegelbahn der Volksgaststätte (Salzunger Straße). Dieser Merkerser Jugeneclub "JC 69" überlebte alle Wirren der Zeit und existiert bis heute noch in neuer Besetzung aber im engen Kontakt mit den "alten" Gründungsmitgliedern und deren Nachfolgern. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Hans-Herbert Braun, Hartmut Andres, Hans Lessung, Reinhard Niebergall, Birgit Hermann, Ernst Billerbeck, Werner Kaiser, Gunther Loos, Bernd Nehrig, Rudolf Emmelmann, Karl-Heinz Jockel, Michael Eichenhorn, Rainer Kögel, Eva-Maria Giese, Karl-Heinz Bruß u.a. (Quelle: Merkerser Chronik des Jubiläumsvereins 700-Jahre-Merkers e.V.)

 

 

 

 

 

 

1993 In diesem Jahr wurde die Förderung im Kaliwerk Merkers eingestellt. Der Schacht dient jetzt zu Sicherungsarbeiten im Revier der Grube Merkers. Außerdem ist er bekannt durch das Erlebnisbergwerk mit seiner Kristallgrotte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Jugendclub Merkers `69 e.V.

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